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Ausführungsplanung

Am 21. Juli erhielten wir die erste Version der Ausführungsplanung, wonach die Vergabe an den Hochbauunternehmer stattfinden sollte, damit der Hochbau beginnen kann. Wir mussten feststellen, dass viele von unseren Wünschen und ebenfalls schon besprochene Details keinen Eingang in die Pläne gefunden hatten.

 

So hatten wir uns beispielsweise eine begrünte Garage und eine abgemauerte Treppe im Erdgeschoss gewünscht, welche schon Eingang in die Vertragsunterlagen gefunden hatten.  Dies war genauso wenig realisiert wie eine ebenmäßige Fensterfront im Wohnzimmerbereich, welche schon in den Bauantragsunterlagen gezeichnet war.

Auch entdeckten wir ein Abwasserrohr, welches im geplanten Kachelofen nach unten führte. Laut Herrn Heinze könnten diese Punkte jedoch zügig abgearbeitet werden um das Ganze zu beschleunigen.

 

Am 29. Juli bemängelte Herr Heinze, dass aufgrund des Gewerkes Heizung-Lüftung-Sanitär, welches wir selbst vergeben haben, und der damit verbundenen Planung der Abwasserführung eine Verzögerung einträte. Die Verrohrung des Schmutzwassers habe zuerst zu erfolgen und insofern sei von uns diese Planung schnell beizubringen.

 

Allerdings hatten wir  2 Monate vorher eine Entwässerungsplanung aufgrund der bestehenden Hanglage und der damit notwendigen Drainagen über Flow Architektur beim Ingenieurbüro Krusche in Chemnitz in Auftrag gegeben. Und in diesem Auftrag war die Schmutzwasser-planung enthalten.

 

Diese Planung erhielten wir am 31.08.2016. In den Plänen war weder eine von uns gewünschte Zisterne eingezeichnet noch fanden sich Drainagen um Garage und Nordseite des Hauses. Eigentlich war uns die Entwässerungs-Fachplanung vom Sachbearbeiter Herrn Müller vor allem wegen der schwierigen Bodenverhältnisse und damit verbundenen Drainagierung ans Herz gelegt worden. Am gleichen Abend schickten wir die Planung, mit Kommentaren versehen, zurück zu unserem Projektleiter. Fortsetzung folgt.

 

Feststellen mussten wir, dass die Integration von Heizungs- und vor allem Lüftungstechnik in ein architektonisch komplex geplantes Haus mit vielen Dachterassen und Überständen einige Schwierigkeiten bietet (siehe Kontrollierte Wohnraumlüftung). Der Architekt Herr Meerheim sah sich nicht in der Lage aufgrund der von Viessmann rudimentär bereitgestellten Planungsunterlagen (sie nannten es "Planungsvorschlag") die Decken- und Wanddurchbrüche einzuzeichnen. Also kramte ich mein Geodreieck und Maßstabslineal aus der Schublade und zeichnete in die erhaltene Ausführungsplanung. Mit Hilfe von Jan Held, mit dem ich immerhin 2 Nachmittage a 2,5 Stunden zubrachte, konnte ich die erforderlichen Durchbrüche an die entsprechenden Stellen zeichnen. Insgesamt waren es 12 Decken- und 7 Wanddurchbrüche für HLS und Elektro.